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© 2006-2018/ Anne Weiß I Privatpraxis für transformative Traumatherapie I Linprunstraße 57 I 80335 München I +49 89 896 895 18 I praxis@psychotherapieanneweiss.de


WAS EINDRUCK SCHAFFT, BRAUCHT AUCH RAUM FÜR AUSDRUCK...


Was ist ein Trauma ?

Welche Folgen und Auswirkungen kann ein Trauma erzeugen ?

Und wie kann ich Sie mit ganzheitlicher, sanfter Traumatherapie unterstützen ?

'TRAUMA' = griech. Wunde oder Verletzung

In der klassischen Psychologie wird ein Trauma im allgemeinen als eine seelische Verletzung bezeichnet, die durch ein traumatisches Erlebnis hervorgerufen wurde. Auch wenn die Auslöser ganz unterschiedlich sein können, ist ein psychisches Trauma immer eine Reaktion auf eine Extremsituation, auf die ein Mensch nicht angemessen vorbereitet ist und die alle seine bisherigen erlernten Bewältigungsmechanismen komplett aushebelt und überfordert und unser gesamtes System in einen 'Not-Modus' schaltet.

Ein Trauma kann durch ganz verschiedene Ursachen ausgelöst werden. Neben Unfällen, Naturkatastrophen, sowie seelischen oder körperlichen Mißhandlungen, kann z.B. ebenso eine Operation oder langer Klinikaufenthalt, Mobbing, Umzug, die Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung, die Kündigung des Arbeitsplatzes sowie der plötzliche Verlust oder Tod einer nahestehenden Person oder Tieres ein schwerwiegendes Trauma auslösen. Und mitunter reicht es auch, nur als hilfloser und handlungsunfähiger Augenzeuge dabei gewesen zu sein oder auch ein Trauma schlichtweg 'vererbt' bekommen zu haben.

PLÖTZLICH IST NICHTS MEHR, WIE ES VORHER WAR...

Für die Betroffenen hat sich die Welt radikal verändert - von einem Moment auf den anderen. Ein traumatisches Erlebnis stellt eine Lebenssituation dar,  die nicht mehr im Rahmen der üblichen Anpassungs- und Bewältigungsstrategien gelöst werden kann - unser System schaltet auf 'Notprogramm' um, dass in erster Hinsicht dem Über-Leben dient. Die einzige Möglichkeit, nachdem die üblichen Überlebensstrategien Flucht oder Kampf nicht mehr funktionieren ist die 'Flucht nach Innen', um das Erlebte auszublenden und abzukapseln und sich vor weiterem Schmerz und Ohnmacht zu schützen.

Diese Ereignisse und damit verbunden auch ein Teil von uns, werden dann abgespalten und vorerst ins Unterbewusstsein verschoben, von wo aus sie später immer wieder durch plötzlich auftretende Flashbacks, Schuldgefühle, Suchtverhalten oder unangemessene Ängste und Panikanfälle auftauchen können, ohne dass auf den ersten Blick ein kausaler Zusammenhang hergestellt werden kann.

Damit wird das erlebte Trauma zwar vom Bewusstsein zu unserem Schutz abgespalten, auf neuronaler Ebene und in unserem gesamten Zellgedächtnis in jeder Zelle ist es jedoch weiterhin in uns verankert und damit ein großer Teil unserer Lebensenergie als Energieblockade eingefroren. Dieses hohe Energiepotential welches uns von unserem System zur Verfügung gestellt wurde, um entweder mit Flucht oder Kampf zu reagieren, kann jedoch auf diese Weise nicht wieder 'entladen' werden und bewirkt eine Erstarrung, die von den Betroffenen oft als 'geistige Lähmung' empfunden wird und dem Eindruck 'nicht mehr vollständig mit dem Leben verbunden zu sein'.

Lesen Sie dazu auch mehr auf der Seite über Seelenverluste.

Die möglichen Folgen können sehr unterschiedlich sein und sind sehr vom Einzelnen, seinen bisherigen Erfahrungen und seiner psychischen Widerstandskraft (Resilienz) abhängig. Die moderne Hirnforschung hat gezeigt, dass unbewältigbare Belastungen zu Veränderungen, Destabilisierungen und Auflösung bisheriger stabiler neuronaler Verschaltungen in unserem Gehirn führen können und somit auch zu grundsätzlichen Veränderungen des Denkens, Fühlens und Handelns führen können, die uns nachhaltig daran hindern, stabil und Selbst- Bestimmt im Leben zu stehen.

WAS DEN EINEN KALT LÄSST, BRINGT DEN ANDEREN ZUM SCHWITZEN... 

Diese meist un-vorhersehbaren und für uns un-fassbaren Situtionen können in einem Menschen hochgradigen Stress erzeugen mit Gefühlen von extremer Hilflosigkeit, Ohnmacht, Entsetzen sowie großer Fassungslosigkeit. Traumatische Erfahrungen werden in unserem Gehirn in einem eigenen Speicher aufbewahrt, der für unser Alltagsgedächtnis nur schwer zugänglich ist. Durch unbewusste Auslöserreize, wie z.B. Bilder, Situationen, Gerüche, Worte, Geräusche, etc. kann das Traumagedächtnis jedoch spontan aktiviert werden. Die Ursachen hierfür können jedoch auch schon sehr lange zurück liegen und durchaus bereits vor oder während der Geburt oder sogar zur Zeit der Zeugung oder in der Schwangerschaft  eingetreten sein. Und mitunter zeigt sich auch, dass ein vermeintlich eigenes traumatisches Erleben gar nicht zu uns gehört, sondern von den Eltern oder aus dem Familiensystem 'übernommen' wurde und wir somit mitunter etwas 'ausleben' dass gar nicht zu uns gehört.

Oft klingen die Symptome nach einem einmaligen traumatischen Erlebnis (Schocktrauma) innerhalb einiger Zeit wieder von allein ab, sobalb wir wieder in Sicherheit sind und das Leben gut weitergeht. Wenn es jedoch keine Möglichkeit gibt, das Erlebte adäquat zu verarbeiten oder die traumatische Situation über längere Zeit bestand (Entwicklungstrauma), kann es zur Ausbildung intensiver psychischer Symptome kommen wie z.B. die PTBS = Posttraumatische Belastungsstörung oder weitreichender psychosomatischer Symptome.

Weitere Traumafolgestörungen zeigen sich u.a. in folgenden Symptomen:

- (irrationale) Ängste und Panikattacken

- (unangemessene) Wut und Agressionen

- Selbstzweifel

- depressive Verstimmungen

- Konzentrationsschwierigkeiten

- starkes Kontrollverhalten

- emotionale Taubheit

- Zwangsstörungen

- selbstverletzendes Verhalten/ Todesnähe

- Sucht- und Abhängigkeitssyndrome

- Schlafstörungen/ Alpträume/ Flashbacks

- durch Schlüsselreize ausgelöste Reaktionen ohne erkennbare Ursache

NEUE WEGE GEHEN - DIE SANFTE TRAUMATHERAPIE

Wenn Sie nach einem traumatischen Erlebnis über längere Zeit Symptome und Beeinträchtigungen wahrnehmen oder unter Erinnerungen an Traumata aus Ihren früheren Lebensabschnitten leiden, dann sollten Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Je früher nach dem traumatischen Vorfall fachliche Hilfe und Begleitung in Anspruch genommen wird, desto kürzer dauert in der Regel die traumatische Phase und desto rascher können Sie wieder in ein erfülltes Leben voller Freude und Leichtigkeit zurückkehren.


Ziel der sanften Traumatherapie ist eine geordnete Verarbeitung des Traumas sowie die Auflösung bzw. Reduzierung der traumatypischen Symptome. Neue Wege in der Traumatherapie verbinden dabei körperorientierte Ansätze mit Methoden der transpersonellen Psychologie, Energie- und Informationsmedizin und traditionellen schamanischen Heilmethoden. So werden auf sanfte Weise die alten neuronalen Verbindungen schrittweise entkoppelt, die Energieblockaden aufgetaut und kontrolliert entladen und eine Neu-Strukturierung der neuronalen Vernetzungen sowie eine Auflösung der im gesamten Zellgedächtnis gespeicherten emotionalen Verbindungen zu den traumatischen Erinnerungen ermöglicht, ohne nochmals in alte und schmerzliche Geschichten hinein zu gehen. Seelenreisen und transpersonal imaginative Verfahren in Verbindung mit Heilhypnose und Tiefenfeldentspannung ermöglichen dabei den Zugang zu tiefer liegenden Schichten

des Unterbewusstseins und verhaltenstherapeutische Ansätze unterstützen die Auflösung von antrainierten Schutzmechanismen und Selbst- Sabotageprogrammen.


WEIL SIE ES WERT SIND, IHR LEBEN IN FREUDE & LEICHTIGKEIT ZU GENIEßEN...